Diese Ansicht des Bahnhofs Olpe von ca. 1899 strahlt eine gewisse Beschaulichkeit aus: Zum einen warten Personenwagen auf ihren nächsten Einsatz und zum anderen steht eine T 3 auf dem Gleis zum Lokschuppen bzw. zu den Behandlungsanlagen. – Menschen oder Betrieb sind nicht erkennbar. Also vielleicht doch eher Mittagspause…
Das war mein erstes Bild aus der „Fotografen-Tour“. Damals dachte ich mir nichts dabei: O.k., ein Erinnerungsfoto inklusive „Das-bin-ich-Kreuzchen“. Aber dann …
Eine Besonderheit im Fahrzeugbestand der KED Elberfeld waren die zehn 4-Zylinder-Verbund-Lokomotiven der Bauart „de Glehn“ (- die späteren P 7). Sie sollten als „Gebirgs-Schnellzug-Lokomotiven“ auf den hügeligen Strecken im bergischen Raum eingesetzt werden. Allerdings waren sie in der Leistungsfähigkeit der kurz nach ihr gebauten P 6 unterlegen, so dass keine Nachbestellung erfolgte. Den spärlichen Informationen zufolge wechselte ihr Einsatzgebiet von dem höherwertigen Personenzugdienst (1898 bis ca. 1905) über den „normalen“ Personenzugdienst in der Region Remscheid – Elberfeld – Düsseldorf (ca. 1905 – 1912) zum Einsatz in der Region rund um Siegen (ca. 1912 bis zur Ausmusterung 1919).